Meine Titel werden immer poetischer. Wobei ich merke, dass ich das Wochenende tatsächlich brauche. Nicht nur, weil mich die Schule schon wieder total ausgelaugt hat, ich habe die ganze Woche hindurch im Schnitt 400 Kalorien gegessen, und das macht sich einfach [negativ] bemerkbar. Wird also auch Zeit für etwas Reflexion. Dazu zählt schon einmal, dass ich langsamer und unkoordinierter schreibe als sonst. Noch nicht sonderlich schlimm, aber das lässt doch nach. Außerdem ist es jetzt endlich nötig, wieder mehr zu essen, so ein Durchgehungere darf einfach nicht sein, obwohl es exakt das ist, was ich derzeit will. Aber Schwärze beim Aufstehen, Müdigkeit, Kopfschmerzen... das kann sich alles noch steigern. Ich weiß dass meine Angst vor der Anorexie extrem übertrieben ist, "so schnell geht das nicht", aber besser vorsorgen anstatt am Ende angeschissen dazustehen. Unten steht schon wieder das hier als "Schneckenkuchen" bekannte Hefeteig-Rosinen-Zimt-Zuckergussgebäck, von dem ich versuche am Sonntag ein Stück zu essen, warum Sonntag? Weil das der Tag ist an dem vielleicht sogar gar nichts mehr da ist. Außerdem bin ich morgen unterwegs, ich muss die Perrücke kaufen von der ich dauernd laber, vielleicht wenns preislich geht auch eine zweite im Emo-Stil... Geld und Haare sind ja eh son Thema grade, weil ich meine wie bekannt grau färben möchte. Inzwischen steht mir da nur noch das Geld im Weg, aber ich werde es auf jeden Fall umsetzen und ich freue mich dezent drüber, auch wenn ich es natürlich wieder nicht selbst hinkriege beim Friseur anzurufen und meine Mom das erledigen muss. Sie hat mir außerdem vorgeschlagen, über ein freiwilliges soziales Jahr nachzudenken, Arbeit in einem Pflegeheim oder der Psychiatrie. Wir reden da heute nochmal drüber wenn mein Vater auch dabei ist. An sich finde ich die Idee gar nicht mal so schlecht, ich könnte etwas handfestes machen, wie sie sagt "den Kopf frei bekommen" und mein auf-den-Arbeitsmarkt-geschmissen werden noch ein Jahr aufschieben. Abitur mit knapp 21, läuft bei mir. Wobei sich son soziales Jahr ja auch nicht so schlecht im Lebensraum macht. Ich werd sehen. Jetzt ist erstmal Nachhilfe dran, ich hoff ich bin allein dann hab ich nur 45 Minuten, und davor muss ich noch los und noch ne Flasche Diätdrink kaufen, sonst überleb ich das Wochenende nicht. Drama Baby, Drama.
Freitag, 4. März 2016
Teeverhungert
Meine Titel werden immer poetischer. Wobei ich merke, dass ich das Wochenende tatsächlich brauche. Nicht nur, weil mich die Schule schon wieder total ausgelaugt hat, ich habe die ganze Woche hindurch im Schnitt 400 Kalorien gegessen, und das macht sich einfach [negativ] bemerkbar. Wird also auch Zeit für etwas Reflexion. Dazu zählt schon einmal, dass ich langsamer und unkoordinierter schreibe als sonst. Noch nicht sonderlich schlimm, aber das lässt doch nach. Außerdem ist es jetzt endlich nötig, wieder mehr zu essen, so ein Durchgehungere darf einfach nicht sein, obwohl es exakt das ist, was ich derzeit will. Aber Schwärze beim Aufstehen, Müdigkeit, Kopfschmerzen... das kann sich alles noch steigern. Ich weiß dass meine Angst vor der Anorexie extrem übertrieben ist, "so schnell geht das nicht", aber besser vorsorgen anstatt am Ende angeschissen dazustehen. Unten steht schon wieder das hier als "Schneckenkuchen" bekannte Hefeteig-Rosinen-Zimt-Zuckergussgebäck, von dem ich versuche am Sonntag ein Stück zu essen, warum Sonntag? Weil das der Tag ist an dem vielleicht sogar gar nichts mehr da ist. Außerdem bin ich morgen unterwegs, ich muss die Perrücke kaufen von der ich dauernd laber, vielleicht wenns preislich geht auch eine zweite im Emo-Stil... Geld und Haare sind ja eh son Thema grade, weil ich meine wie bekannt grau färben möchte. Inzwischen steht mir da nur noch das Geld im Weg, aber ich werde es auf jeden Fall umsetzen und ich freue mich dezent drüber, auch wenn ich es natürlich wieder nicht selbst hinkriege beim Friseur anzurufen und meine Mom das erledigen muss. Sie hat mir außerdem vorgeschlagen, über ein freiwilliges soziales Jahr nachzudenken, Arbeit in einem Pflegeheim oder der Psychiatrie. Wir reden da heute nochmal drüber wenn mein Vater auch dabei ist. An sich finde ich die Idee gar nicht mal so schlecht, ich könnte etwas handfestes machen, wie sie sagt "den Kopf frei bekommen" und mein auf-den-Arbeitsmarkt-geschmissen werden noch ein Jahr aufschieben. Abitur mit knapp 21, läuft bei mir. Wobei sich son soziales Jahr ja auch nicht so schlecht im Lebensraum macht. Ich werd sehen. Jetzt ist erstmal Nachhilfe dran, ich hoff ich bin allein dann hab ich nur 45 Minuten, und davor muss ich noch los und noch ne Flasche Diätdrink kaufen, sonst überleb ich das Wochenende nicht. Drama Baby, Drama.
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